Sa Ràpita: Schönheit des Südens

Veröffentlicht am: 14/02/2024

Guide – Sa Ràpita: Schönheit des Südens

Sa Ràpita – das ist Beachfeeling im Doppelpack an den schönsten Stränden Mallorcas. Der Strand s’Arenal de Sa Ràpita liegt vor der Tür. Und der Traumstrand Es Trenc gleich daneben. Das nennt man paradiesisch wohnen oder Urlaub machen. Naturstrand genießen lautet dort die Devise. Große Wassersportangebote gibt es denn auch in Sa Ràpita nicht. Kinderfreundlich sind die Playas – mit flachem Uferbereich und jeder Menge Platz zum Spielen und Toben.

Die Lage: Großes Kino!

Da wundert es fast, dass Sa Ràpita so wenige Einwohner hat. Das Statistische Institut kam bei der jüngsten Zählung auf gerade mal 870 Personen. Gut, das Örtchen in der Gemeinde Campos liegt etwas abgeschieden und hat keine besonders gute Verkehrsanbindung an den Rest der Insel. Doch dafür punktet es mit seiner charmanten Lage und ist gerade deshalb für Immobilien-Suchende interessant.

Meeresfrüchte in erster Meereslinie

Für größere Einkäufe fährt man ins zwölf Kilometer entfernte Campos oder gleich in die gut 40 Kilometer entfernte, quicklebendige Hauptstadt Palma de Mallorca. Doch auch in Sa Ràpita selbst gibt es alles, was man zum alltäglichen Leben braucht. Inklusive eines sehr bekannten Fisch- und Meeresfrüchte-Restaurants in erster Meereslinie: das unverwüstliche Ca’n Pep. Wegen seiner riesigen Auswahl und seiner traumhaften Aussicht auf tiefes Blau und die Insel Cabrera pilgern viele Gäste seit Jahren in das „Haus von Pepe“. Immer dann, wenn sie zum Beispiel Lust auf Seezunge, Sankt-Peterfisch, Zackenbarsch, Drachenkopf, Hummer, Gambas, Langusten, Austern, Herzmuscheln, Venusmuscheln und einen gut gekühlten Verdejo haben …

Sporthafen mit Wehrturm

Am Hafen von Sa Ràpita steht der Wach- und Wehrturm Torre de Son Durí. Seit über 400 Jahren hält er dort die Stellung. Im Jahr 1595 zum Schutz vor Piratenüberfällen errichtet, gehörte er zu einem Netz von Wachtürmen entlang der mallorquinischen Küste. Tagsüber mit Rauch und nachts mit Feuer signalisierten die Wachhabenden, wenn Gefahr vom Meer drohte.

Leinen los für Cabrera

In dem Sporthafen mit dem Club Nàutic finden rund 475 Motorboote und Segelyachten Platz. Wer dort sein Boot liegen hat, hat eine Pole-Position. Nicht nur, um die Südküste Mallorcas zu erkunden, sondern auch die Leinen loszumachen Richtung Cabrera. Der Archipel Cabrera mit seinen heute fast 90.000 Hektar zählt zu den größten Land- und Meeresnationalparks im westlichen Mittelmeer. Zu ihm gehören neben der Insel Cabrera Gran 18 weitere, kleinere Inseln, darunter die Illa dels Conills, sowie die umliegenden Meeresbereiche. Bereits 1991 war er zum Nationalpark erklärt worden, hatte dadurch den höchsten Naturschutz-Status erhalten. Zu den besonders schützenswerten Tierarten dort gehören Korallen und Wale, darunter auch Delfine.

Volksfeststimmung

Auf Mallorca kann ein Dorf gar nicht klein genug sein, um nicht groß zu feiern. Das lassen sich die Mallorquiner einfach nicht nehmen. So wird Mitte Juli zu Ehren der Virgen del Carmen ein Volksfest veranstaltet – mit Prozessionen, Kulturdarbietungen und viel Musik. Die Jungfrau ist die Schutzheilige der Fischer und Seeleute. Und mit ihr stellt man sich als Meeresanrainer am besten gut …


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